| Rathaus / Ortschaftsamt - Geschichte/Historie |
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| Schautafel 14 - Kapelle mit Kreuz (Königschaffhauserstraße) |
Die Kapelle an der Ecke Herrenstraße/Königschaffhauserstraße hat in der Vergangenheit manchen dazu veranlasst in ihr entweder den Ort der 1344 erwähnten St. Michaels-Pfarrkirche oder zumindest einen Erinnerungsbau an sie zu sehen. Doch die ehemalige Kirche St. Michael stand wohl eher dort, wo das Kloster Tennenbach erstmals in Kiechlinsbergen Fuß fasste und danach seinen Mittelpunkt hatte, nämlich im Bereich der hinteren Herrenstraße. Vielleicht hat die Kapelle eher mit den dabeistehenden Sühnekreuzen zu tun. und ist eine Stiftung aufgrund eines Sühnevertrages. Die Kapelle wurde erstmals in einer Zinserneuerung 1707 urkundlich erwähnt:
" uff der oberen Matten fornen uff die Allemendstraße gegen das Cäpelin, hinden uff den Altenweg."
In der Kapelle befindet sich hinter einem kunstvoll gearbeiteten Schmiedegitter ein großes Kreuz. Es ist jedes Jahr 1. Station der großen Flurprozession an Christi Himmelfahrt. Vor der Kapelle steht außerdem ein steinernes Wegkreuz, das 1863 von Rudolf Köllhofer und seiner Frau Elisabeth gestiftet wurde. Die dabeistehende Linde soll angeblich als Friedenslinde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gepflanzt worden sein und ist als Naturdenkmal eingetragen. |
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